Bösartige Tumoren des Gebärmutterkörpers (Korpuskarzinom, von lateinisch „corpus“: Körper) haben ihren Ursprung fast immer in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die das Organ im Inneren auskleidet. Aus diesem Grund wird Krebs des Gebärmutterkörpers auch als Gebärmutterschleimhautkrebs oder fachsprachig Endometriumkarzinom bezeichnet. Erfahren Sie mehr zu den Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie von Gebärmutterkörperkrebs.
Prof. Dr. Beyhan Ataseven (Ostwestfalen-Lippe) im Interview – ESGO 2026
Das Verständnis desEndometriumkarzinoms (Gebärmutterkörperkrebs) sei in den letzten Jahren wesentlich besser geworden, so Prof. Ataseven im Interview. Eine genauere Charakterisierung der Tumore durch sogenannte Biomarker kann mittlerweile die Therapie verändern und Heilungschancen vorhersagen. Die Expertin erklärt hierzu aktuelle Studien und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Bösartige Tumoren der Gebärmutter sind die häufigste Krebserkrankung der weiblichen Genitalorgane. Bösartige Tumoren des Gebärmutterkörpers haben ihren Ursprung fast immer in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die das Organ im Inneren auskleidet. Aus diesem Grund wird Krebs des Gebärmutterkörpers auch als Gebärmutterschleimhautkrebs oder Endometriumkarzinom bezeichnet.
Die direkten Ursachen von Gebärmutterkörperkrebs sind noch nicht bekannt. Man kennt jedoch eine Reihe von Faktoren, die seine Entstehung begünstigen. Hier finden Sie wichtige Informationen.
Gebärmutterkörperkrebs bereitet im Frühstadium keine Beschwerden. Während seiner Entwicklungszeit sendet der Körper jedoch typische Alarmsignale. Hier finden Sie wichtige Informationen.
Besteht der Verdacht auf Gebärmutterkörperkrebs, werden verschiedene Untersuchungen eingeleitet. Hier finden Sie detaillierte Informationen über alle Methoden.
Wurde Gebärmutterkörperkrebs diagnostiziert, hat der Arzt verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung, darunter Operation oder Chemotherapie. Hier finden Sie wichtige Informationen.
Um ein Widerauftreten von Gebärmutterkörperkrebs zu verhindern ist umfassende Nachsorge Pflicht. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen. Hier finden Sie wichtige Informationen.
Bei Gebärmutterkörperkrebs muss mit verschiedenen Spätfolgen gerechnet werden- darunter Verlust der Gebärmutter, vorzeitige Wechseljahre oder Inkontinenz.
Die Diagnose Gebärmutterkörperkrebs stellt für die meisten einen massiven Einschnitt in das bisherige Leben dar, der viele Veränderungen mit sich bringt. Hier finden Sie wichtige Informationen.
Prof. Dr. Beyhan Ataseven (Ostwestfalen-Lippe) im Interview – ESGO 2026
Die Expertin erläutert die PORTEC-4a-Studie, die eine Anpassung der Strahlentherapie an das individuelle Biomarker-Profilder Patientinnen untersuchte. Weiterhin bespricht Prof. Ataseven den Stellenwert des Gradings bei Mismatch-Reparatur-Defizienz, sowie eine Post-hoc-Analyse der RUBY-Studie. Zuletzt gibt die Expertin einen Ausblick zu Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs).
Immunonkologische Behandlungen haben die Therapielandschaft des fortgeschrittenen Endometrium- und Zervixkarzinoms bereichert. Frau Prof. Bahriye Aktas berichtet von Aspekten immuntherapeutischer Behandlungen und deren Relevanz im gynäko-onkologischen Klinikalltag. Dabei geht sie auch auf Studiendaten ein.
Prof. Dr. Clemens Tempfer (Herne) – AGO Kongress Gynäkologische Onkologie 2025
Das Endometriumkarzinom ist das häufigste gynäkologische Malignom bei Frauen. Im Interview spricht Prof. Dr. Clemens Tempfer (Herne) über die neuesten Entwicklungen in der Therapie und betont die Fortschritte durch die molekulare Klassifikation, die zielgerichtete und individualisierte Behandlungen ermöglicht.
Prof. Ataseven (Bielefeld), Prof. Schmalfeldt (Hamburg), Prof. Erber (Regensburg)
Die personalisierte Behandlung des Endometriumkarzinoms macht wichtige Fortschritte. Neben dem histologischen Subtyp spielt nun auch die molekulare Charakterisierung eine wichtige Rolle. In aktuellen CME-Fortbildungen erläutern drei EC-Expertinnen verschiedene Aspekte der aktuellen Therapie in Hinblick auf ihre klinischen Implikationen. Ein Schwerpunkt ist dabei die Immuntherapie.
Prof. Dr. Wimberger (Dresden) im Interview – ESGO 2025
Zum ESGO-Kongress 2025 berichtet Prof. Dr. Pauline Wimberger (Dresden) über die neu vorgestellte Endometriumkarzinom-Leitlinie. Außerdem spricht die Expertin über neue Erkenntnisse zur Therapie des Ovarialkarzinoms (KEYLYNK-001), über Lebensqualität in den PRIMA- und MIRASOL-Studien, sowie über die Ergebnisse der Studien SOC-1 und SCOUT-1.
Prof. Dr. Viola Heinzelmann-Schwarz (Basel) im Interview – ESGO 2026
Die Beteiligung der Patientinnen spielte auf dem ESGO-Kongress eine wichtige Rolle. Prof. Heinzelmann-Schwarz zieht hier ein Resümee und beschreibt, wie gute Kommunikation zwischen Betroffenen und Ärzt*innen gelingen kann. Außerdem geht die Expertin auf langfristige Nebenwirkungen und ihre Auswirkungen für Überlebende ein.
Frau Prof. Bahriye Aktas spricht im Statement über die Bedeutung der Entwicklungen bei Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms für die Prognose, Risikoeinschätzung und Therapieplanung.
Ergebnisse einer Post-hoc-Analyse der RUBY-Studie – ESGO 2026
In der RUBY-Studie wurde ein Überlebensvorteil für die Erstlinien-Chemoimmuntherapiedes EC gezeigt. Eine aktuelle Post-hoc-Analyse untersuchte, ob diese OS-Verlängerung durch nachfolgende Immun- oder Chemotherapie beeinflusst wird.
Fachberatung: Prof. Dr. Beyhan Ataseven (Ostwestfalen-Lippe)
Die PORTEC-4a-Studieuntersuchte eine Molekularprofil-basierte adjuvante Therapiebei Gebärmutterkrebs. Eine auf dem ESGO präsentierte Analyse wertete nun aus, ob Lymphgefäßeinbrüche (LVSI) einen prognostischen Stellenwertin dieser Patientinnen-Kohorte haben.
Fachberatung: Prof. Dr. Beyhan Ataseven (Ostwestfalen-Lippe)
Ergebnisse einer gepoolten PORTEC-Analyse– ESGO 2026
Eine große Analyse aus PORTEC-1, PORTEC-2, PORTEC-3, sowie fünf klinischen Kohorten untersuchte, ob das FIGO-Grading innerhalb der molekularen Subgruppe der mismatch-repair-defizienten Tumore einen prognostischen Stellenwert besitzt.
Fachberatung: Prof. Dr. Beyhan Ataseven (Ostwestfalen-Lippe)
Die Frage, ob das Risiko für Krebserkrankungen durch die Einnahme von oralen Kontrazeptiva (OC) beeinflusst wird oder ob damit sogar eine Chemoprävention einhergehen kann, ist für Anwenderinnen und für verschreibende Ärzte ein wichtiges Thema. Beim Risiko-Assessment für verschiedene Krebserkrankungen unter bzw. nach Einnahme von OC ist die Abhängigkeit von der Wirkstoffkombination, der Dosis, der Einnahmedauer und dem Abstand zur letzten Einnahme sowie der vermutete Wirkmechanismus im Einzelnen von Bedeutung.