Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt, kann prinzipiell in jedem Bereich des Organs auftreten. Am häufigsten betroffen ist der Kopfanteil der Bauchspeicheldrüse. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist mit einem Anteil von etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland relativ selten, jedoch besonders bösartig.
Über 95 Prozent der Bauchspeicheldrüsenkarzinome entstehen durch die bösartige Umwandlung von Zellen, die die kleinen Ausführungsgänge des Speichel bildenden Drüsenanteils auskleiden. Bauchspeicheldrüsenkrebs ist mit einem Anteil von etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen in der Bundesrepublik Deutschland relativ selten.
Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm) im Interview – ASCO-GI 2026
Die Therapielandschaft des Pankreaskarzinoms befindet sich derzeit im Wandel. Im Interview präsentiert Prof. Dr. Seufferlein spannende Studiendaten vom ASCO-GI 2026. Im Fokus stehen dabei der aussichtsreiche Einsatz von KRAS-Inhibitoren, neue Kombinationstherapien im metastasierten Stadium und die Lokaltherapie bei einer oligometastasierten Erkrankung.
Prof. Dr. Florian Lordick (Leipzig) im Interview – ESMO 2025
Der Experte diskutiert neue Daten zur perioperativen Behandlung des Magenkarzinoms (MATTERHORN-Studie), bespricht die Ergebnisse der SKYSCRAPER-07-Studie zur Therapie des Speiseröhrenkarzinoms und beleuchtet vielversprechende Erkenntnisse zur KRAS-Inhibition beim Pankreaskarzinom.
Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm) im Interview – ASCO-GI 2025
Anlässlich des ASCO-GI 2025 fasst Prof. Dr. Thomas Seufferlein die wichtigsten neuen Daten zur Therapie des Pankreaskarzinoms zusammen. Der Experte geht auf neue Therapieoptionen, Erhalt der Lebensqualität und spezifische Konzepte für hochbetagte Betroffene ein. Außerdem gibt er einen Ausblick auf Behandlungsmethoden, die gerade entwickelt werden.
Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm) im Patienteninterview – ASCO-GI 2026
Das Pankreaskarzinom gehört zu den Krebserkrankungen mit der ungünstigsten Prognose. Durch die Erforschung der sogenannten KRAS-Inhibitoren gibt es nun Grund zur Hoffnung. Im Interview erklärt Prof. Dr. Seufferlein den Wirkmechanismus der neuen Substanzklasse und verweist auf aktuelle Studien, die auch nach Deutschland kommen sollen.
Anlässlich des Weltkrebstages macht die DGVS darauf aufmerksam, dass die Vorsorge bei Bauchspeicheldrüsenkrebs neu ausgerichtet werden muss, da bisherige Bemühungen, wirksame Präventions- und Früherkennungs-maßnahmen zu etablieren, in der Allgemeinbevölkerung gegenwärtig kaum wirksam sind.