Wir überarbeiten unsere Texte in regelmäßigen Abständen. Bitte beachten Sie, dass Texte, die älter als 2 Jahre sind, sich in der Überarbeitung befinden und gegebenenfalls nicht den aktuellen wissenschaftlichen Stand wiedergeben.
Die weibliche Brust - Anatomie und Funktion
Groß oder klein, fest oder weich: Die Brust ist so individuell wie die Frau, zu der sie gehört. Zumindest von außen. Doch der innere Aufbau der Brust ist bei jeder Frau im Prinzip gleich. Die Brust besteht im Wesentlichen aus Drüsengewebe und Fettgewebe. Die Drüsen (Lobuli) bilden nach der Geburt eines Babys Milch, die durch die Milchgänge (Ductuli) zur Brustwarze (Mamille) fließt. Brustkrebs kann grundsätzlich von den Zellen der Drüsenläppchen ausgehen (lobuläres Karzinom) oder von den Zellen, die die Milchgänge bilden (duktales Karzinom). Das duktale Karzinom ist der häufigste Typ. In der Brust gibt es außerdem Blutgefäße, Nerven und Lymphgefäße. Sie gehören zusammen mit den Lymphknoten gleichzeitig zum Immunsystem des Körpers. Über die Lymphbahnen fließt überschüssige Gewebeflüssigkeit ab. Wenn Brustkrebs nicht mehr auf die Brust allein begrenzt ist, finden sich deshalb Tumorzellen in den Lymphknotenstationen, durch die die Lymphe abfließt. Je nach Lage des Krebses in der Brust sind das am häufigsten die Lymphknoten in der Achselhöhle oder – seltener – die Lymphknoten hinter und neben dem Brustbein.
Quellen:
Patientenratgeber zu den Empfehlungen der AGO Kommission Mamma, Stand: 2019: https://www.ago-online.de/fileadmin/ago-online/downloads/AGO_Brustkrebs_2019.pdf
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006
Weitere Basisinformationen zum Brustkrebs:
Zuletzt aufgerufen am: 18.06.2026 15:06

