Das Multiple Myelom, auch Morbus Kahler genannt, ist eine bösartige Tumorerkrankung und entsteht durch die Entartung einer einzigen Plasmazelle, deren Klone sich im Knochenmark ausbreiten. Umgangssprachlich spricht man daher auch von "Knochenmarkkrebs". Das Multiple Myelom ist selten, gehört aber zu den häufigsten Tumoren von Knochen bzw. Knochenmark.
Das Multiple Myelom ist selten, gehört aber zu den häufigsten Tumoren von Knochen und Knochenmark. Etwa sechs bis acht Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner werden jährlich verzeichnet. Hier finden Sie Informationen zur Häufigkeit, Ursache, Diagnose, Therapieindikation und Therapie des Multiplen Myeloms.
PD Dr. Annamaria Brioli und Prof. Dr. Christoph Scheid diskutieren im Expertendialog über die Neuigkeiten vom ASH 2025 zum Multiplen Myelom (MM). Im Fokus standen ältere, nicht für eine Hochdosistherapie geeignete Patient:innen. Neue Studiendaten gab es u. a. zu bispezifischen Antikörpern und CAR-T-Zelltherapien.
Neue Studien und Therapiekonzepte beim Multiplen Myelom: von der Bedeutung der MRD-Negativität über CAR-T-Zellen bis hin zu innovativen trispezifischen Antikörpern – Dr. Annamaria Brioli und Prof. Dr. Christoph Scheid diskutieren über die Highlights des EHA 2025 und ordnen die neuesten Studienergebnisse in die klinische Praxis ein.
Expertenrunde zur Therapie beim Multiplen Myelom – ASH 2024
Die bisherigen Standardtherapien bei transplantablen Patienten in der Induktion auf eine Vierfachtherapie zu erweitern, bringt deutliche Überlebensvorteile. Wie lange wird die Transplantation beim multiplen Myelom überhaupt noch notwendig sein? Unsere Expertinnen und Experten diskutieren die neuesten Erkenntnisse vom ASH 2024.
Prof. Dr. Barbara Eichhorst (Köln) im Interview – DGHO 2025
Auf dem DGHO 2025 wurden viele spannende Entwicklungen der Hämato-Onkologie vorgestellt. Die Expertin gibt einen Überblick, welche Ergebnisse und aktuelle Trends von besonderer Bedeutung sind. Prof. Eichhorst spricht zur minimal residual disease, Car-T-Zell-Therapie und Behandlung mit neuartigen Antikörpern.
PD Dr. Niklas Zojer (Wien) im Interview – DGHO 2025
Der Experte berichtet über seine Highlights zum Multiplen Myelom vom DGHO-Kongress. Im Fokus stehen die Liquid Biopsy, die GMMG-HD10/DSMM-XX (MajesTEC-5)-Studie bei transplantationsfähigen Personen mit neu diagnostiziertem Multiplem Myelom sowie Real-World-Daten zur CAR-T-Zell-Therapie.
Prof. Dr. Katja Weisel (Hamburg) im Interview – EHA 2025
Die Hämato-Onkologin präsentiert aktuelle Studienergebnisse vom EHA 2025 zur Erst- und Rezidivtherapie des Multiplen Myeloms. So stehen neue Vierfachkombinationen, die CAR-T-Zelltherapie und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate im Fokus ihrer Diskussion. Ein weiteres Highlight war der Einsatz trispezifischer Antikörper.
Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt (Heidelberg) im Interview – EHA 2025
Der Hämato-Onkologe präsentiert am Rande des EHA-Kongresses 2025 in Mailand wichtige Fortschritte zur Therapie des Multiplen Myeloms. Themen sind die Rolle der Stammzelltransplantation, die Vorteile von Vierer-Kombinationen und neue Daten zur Behandlung von Hochrisikopatienten. Ein Highlight sind zudem Fortschritte in der Erhaltungstherapie.
Prof. Dr. Katja Weisel (Hamburg) im Interview – ASH 2024
Die Expertin berichtet über neue Studienergebnisse zum Multiplen Myelom (MM), die auf dem ASH-Jahreskongress vorgestellt wurden. Im Fokus stehen die frühzeitige Therapie des Smoldering Myeloms, die Vierfachtherapie bei nicht-transplantierbaren Betroffenen sowie neue Analysen zu MRD-Negativitätsraten unter CAR-T-Zelltherapie als bedeutender Surrogatparameter für das Überleben.
Prof. Dr. Hermann Einsele (Würzburg) im Interview – DGHO 2024
Prof. Dr. Hermann Einsele berichtet im Rahmen des DGHO-Kongresses 2024 über aktuelle Entwicklungen in der Therapie des Multiplen Myeloms. Er gibt Einblicke in aktuelle Studien und erläutert innovative Therapieansätze. Außerdem weist er auf die Veröffentlichung einer neuen Onkopedia-Leitlinie hin.
Prof. Dr. Katja Weisel (Hamburg) im Interview – EHA 2024
Im Interview berichtet Prof. Dr. Katja Weisel über praxisverändernde Daten der IMROZ-Studie. Darin hatten Patient*innen mit Multiplem Myelom, die sich nicht für eine Transplantation eignen, eine Vierfachtherapie mit einem CD38-Antikörper erhalten. Weitere spannende Studienergebnisse gibt es zu einem Antikörper-Wirkstoff-Konjugat.
Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt (Heidelberg) im Interview – EHA 2024
Der Experte berichtet von Neuigkeiten vom EHA 2024 zum Multiplen Myelom (MM). Im Interview geht es um die aktuelle Therapielandschaft, bei der die Fitness der Betroffenen eine wichtige Rolle spielt, sowie um praxisrelevante Studienupdates. Dabei thematisiert er die Bedeutung der MRD-Negativität und geht u. a. auf die Ergebnisse der Phase III HD7-Studie ein.