Bei Prostatakrebs, auch Prostatakarzinom genannt, handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse des Mannes. Prostatakrebs ist in Deutschland unter Männern die häufigste Krebserkrankung. Pro Jahr werden nach Angaben des Robert Koch-Instituts bundesweit etwa 63.400 Neuerkrankungen diagnostiziert.
Prostatakrebs ist mit ca. 26% die häufigste Krebserkrankung von Männern in Deutschland. Die Häufigkeit von Prostatakrebs nimmt seit fast drei Jahrzehnten stetig zu. Das ist überwiegend auf den Einsatz neuer Methoden zur Früherkennung zurückzuführen, durch die mehr Prostatakarzinome, vor allem im Frühstadium, entdeckt werden.
Expertendialog Prof. Dr. Dr. Philipp Mandel (Hamburg) und Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München) – ASCO Annual Meeting 2025
Unsere Experten stellen im Gespräch die neuesten Ergebnisse vom ASCO 2025 zum Prostatakarzinom vor. Sie diskutieren u.a. über die PARP-Inhibition bei metastasiertem kastrationsempfindlichem Prostatakrebs mit HRR-Mutationen, über die Langzeitergebnisse zur Therapie mit Enzalutamid und Androgendeprivation bei metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom und geben Einblick in einer neues Prodrug mit einem replikationsdefekten Adenovirus. Darüber hinaus berichten sie über neue Ergebnisse zum Nierenzell- und Blasenkarzinom.
Neues zum Prostatakarzinom und Urothelkarzinom vom ASCO 2024
Ein neuer Speicheltest mit polygenetischem Score zur Kalkulation des individuellenProstatakarzinomrisikos lässt aufhorchen. Die Idee, mit Metformin das Risiko für eine Progression bei Prostatakarzinom senken zu können, muss ad acta gelegt werden. Und beim Urothelkarzinom spielt die Immuntherapie eine immer größere Rolle. Neue Ergebnisse vom ASCO 2024 zum Harnblasen- und Prostatakarzinom werden im Gespräch vorgestellt.
Mitte 2025 wurden die deutsche und die europäische Prostatakarzinom-Leitlinie aktualisiert. Wichtige Empfehlungen zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) sind unverändert geblieben. Hier weiterlesen….
(Mit freundlicher Unterstützung der Janssen-Cilag GmbH)
Prof. Dr. Hendrik Borgmann (Brandenburg) im Interview – DGU 2025
Die Rolle der künstlichen Intelligenz wächst – so auch in der Uroonkologie. Prof. Dr. Borgmann gibt einen Einblick in die KI-Anwendungsmöglichkeiten beim Prostatakrebs, die von der Früherkennung bis hin zur Entscheidungsunterstützung bei Therapieempfehlungen reichen. Zudem berichtet der Experte von einem weiteren Highlight – dem UroBot.
Prof. Dr. Peter Albers (Düsseldorf) im Interview – DGU 2025
Die S3-Leitlinie Prostatakarzinom wurde 2025 maßgeblich aktualisiert. Im Interview erläutert Prof. Dr. Albers die neuen Leitlinienempfehlungen zur Früherkennung und Diagnostik des Prostatakarzinoms und geht dabei besonders auf die Erkenntnisse der PROBASE-Studie ein. Zudem bespricht er den zunehmenden Stellenwert der MRT und diskutiert die neuen Empfehlungen zur Aktiven Überwachung.
Prof. Dr. Annemarie Uhlig (Göttingen) im Interview – DGU 2025
Im Interview erläutert Prof. Uhlig die Rolle der künstlichen Intelligenz im urologischen Praxisalltag. So spricht die Expertin über derzeitige, KI-gestützte Verfahren wie die MRT-Fusionsbiopsie der Prostata und diskutiert zukünftige Anwendungsmöglichkeiten. Dennoch gibt es viele Herausforderungen bei der KI-Nutzung im urologischen Praxisalltag.
Prof. Dr. Peter Hammerer (Braunschweig) im Interview – DGU 2025
Der Experte gibt Einblicke in die aktualisierte S3-Leitlinie Prostatakarzinom und geht dabei besonders auf die Stärkung moderner, bildgebender Verfahren in der Früherkennung und Diagnostik ein. Zudem erläutert er die aktualisierten Therapieempfehlungen im metastasierten Stadium und diskutiert die zunehmende Rolle der PARP-Inhibition in der Sequenztherapie.
Dr. Emily Rinderknecht (Regensburg) im Interview – DGU 2025
Können Tumorboards durch künstliche Intelligenz ersetzt werden? Im Interview präsentiert die Expertin die CONCORDIA-Studie. Diese verglich uroonkologische Therapieempfehlungen von realen Tumorboards mit denen von Large Language Models. Die Ergebnisse der Studie werfen spannende Fragen zur Anwendung von künstlicher Intelligenz im Behandlungsalltag auf.
Folge 18 | Podcast mit. PD Dr. Stefanie Zschäbitz und Prof. Dr. Frank Griesinger
In dieser Episode unseres PodcastOnkoImpuls stellen PD Dr. Stefanie Zschäbitz und Prof. Dr. Frank Griesinger ihre Highlights vom ASCO 2025 vor. Sie diskutieren dabei neue Studienergebnisse zum Nierenzellkarzinom, Prostatakarzinom, und zum nicht-kleinzelligen und kleinzelligen Lungenkarzinom.
Übereinstimmende Hinweise auf starken PSA-Abfall im Studiensetting und im Alltag
Anfang 2020 begann die Ära der modernen Androgenrezeptor-Inhibitoren in der Therapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC). Fünf Jahre später gibt es eine Reihe von neuen Daten, die übereinstimmende Hinweise auf ein starkes PSA-Ansprechen nicht nur im Studiensetting, sondern auch im Alltag liefern.
(Mit freundlicher Unterstützung der Janssen-Cilag GmbH)
Prof. Dr. Axel Merseburger (Lübeck) im Interview – ASCO-GU 2025
Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom profitieren von den neuen Androgenrezeptorsignalweginhibitoren. Das war nur eine der wichtigen Nachrichten vom diesjährigen ASCO-GU, die unser Experte im Interview vorstellt.
Prof. Dr. Peter Hammerer (Braunschweig) im Interview – ASCO-GU 2025
Eine Kombination der Radioligandentherapie mit Androgenrezeptor-Signalweginhibition bringt beim metastasierten kastrationsresistenten Hochrisiko-Prostatakarzinom Überlebensvorteile. Ob beim Hochrisiko-Prostatakarzinom langfristig bessere Ergebnisse mit der radikalen Prostatektomie oder der Kombination aus Strahlentherapie und Antiandrogendeprivation erzielt werden können, bleibt unklar. Und: Oligometastasen sollten offenbar therapiert werden.
Dr. Haßler (Berlin) und Prof. Hatiboglu (Heilbronn) im Interview – Praxiswochen 2024
Prof. Dr. Gencay Hatiboglu und Dr. Andreas Haßler geben einen Überblick zum aktuellen Stand der PARP-Inhibitor-Kombinationstherapie beim mCRPC. Die Experten gehen dabei auf Wirkmechanismen und Zulassungsstudien ein und erklären, wie sich Nebenwirkungen und Lebensqualität auf die Therapieentscheidung auswirkt.
Im Jahr 2024 wurden u.a. auf den Herbstkongressen DGU und EMUC retrospektive Real-Word-Studien zur Therapie des metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC) unter Alltagsbedingungen vorgestellt. Hier geht es zu den Ergebnissen….
(Mit freundlicher Unterstützung der Janssen-Cilag GmbH)
Prof. Dr. Axel Merseburger (Lübeck) im Interview – ESMO Congress 2024
Im Nachgang des ESMO 2024 gibt Prof. Dr. Axel Merseburger einen Überblick über die wichtigsten Studienergebnisse zu urologischen Tumoren. Der Experte erläutert Studien zum Urothelkarzinom (AMBASSADOR, NIAGARA), Prostatakarzinom (PEACE-3, ARANOTE) und Nierenzellkarzinom (SUNNIFORECAST, TACITO), und hebt dabei praxisverändernde Erkenntnisse hervor.
Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm) im Interview – DKK 2024
Im Interview zum DKK 2024 erläutert Prof. Dr. Thomas Seufferlein (Ulm) den aktuellen Stand der Krebsfrüherkennungsprogramme. Dabei geht er auf Änderungen beimBrustkrebsscreening ein und zeigt die Angebote zumDarmscreening in Deutschland auf. Zusätzlich erklärt der Experte auch neue Daten zur Früherkennung desProstatakarzinoms.
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Hormonbasierte Dualtherapie mit höchstem Empfehlungsgrad empfohlen
Nicht nur das ASCO Annual Meeting in den USA bietet Neuigkeiten zur Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms (PCa). In Europa wurde 2025 die EAU-Leitlinie Prostatakarzinom aktualisiert. Zudem gibt es aktuelle Real-World-Daten zur mHSPC-Therapie aus Europa und Deutschland.
(Mit freundlicher Unterstützung der Janssen-Cilag GmbH)
Bei gebrechlichen Patienten kann die Therapieintensität angepasst werden. Dies verbessert unter Umständen die Lebensqualität und mindert die Überlebensaussichten nicht.
Ein wichtiges Ziel der Therapie bei metastasiertem Prostatakrebs ist es, das Voranschreiten der Krankheit zu verzögern und die Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.
"Die Urologie" behandelt praxisnah Fragen zu Diagnostik und Therapie von urologischen Erkrankungen. Mehrmals pro Jahr und Band werden u.a. uroonkologische Themen in Form von Leitthemen, Übersichtsbeiträgen oder Originalien behandelt. Uroonkologisch tätige Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik erhalten klare Lösungsansätze, wobei evidenzbasiertes Wissen mit hoher Relevanz für die tägliche Arbeit im Fokus steht.