Unter dem Begriff Kopf-Hals-Tumoren werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst, die im Kopf-Halsbereich auftreten. Dazu zählen bösartige Tumoren der Mundhöhle (Mundhöhlenkarzinome), des Rachens (Pharynxkarzinom), des Kehlkopfes (Larynxkarzinom), der Nase, der Nasennebenhöhlen sowie des äußeren Halses, insbesondere der Schilddrüse. Hier finden Sie Informationen zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie von Kopf-Hals-Tumoren.
Unter dem Begriff Kopf-Hals-Tumoren werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst, die im Kopf-Halsbereich auftreten. Dazu zählen Mundhöhlenkarzinome, Tumoren des Rachens (Pharynxkarzinom), des Kehlkopfes (Larynxkarzinom), der Nase und des äußeren Halses, insbesondere der Schilddrüse. Die häufigste einzelne Krebsart im Kopf-Halsbereich ist Kehlkopfkrebs.
Die Entstehung bösartiger Tumoren im Kopf-Halsbereich wird von verschiedenen Faktoren begünstigt. Darunter vor allem Rauchen und Alkohol. Hier erfahren Sie mehr.
Besteht der Verdacht auf einen Kopf-Hals-Tumor, stehen dem Arzt verschiedene Diagnoseverfahren zur Auswahl, darunter z.B. die Endoskopie. Hier erfahren Sie mehr.
Tumoren im Nasen- und Rachenbereich werden in vielen Fällen, genau wie der Gebährmutterhalskrebs, mit dem humanen Papillom-Virus in Verbindung gebracht. Aufgrund zunehmender HPV-Infektionen ist aktuell eine steigende Häufigkeit von Rachenkrebs bei zunehmend jüngeren Patienten zu beobachten.
Um ein Wiederauftreten eines Kopf-Hals-Tumors zu verhindern ist umfassende Nachsorge Pflicht. Dazu gehören regelmäßige Kontrollen. Hier erfahren Sie mehr.
Expertendialog Dr. Michael Pogorzelski und Dr. Konrad Klinghammer – ASCO Annual Meeting 2025
Dr. Klinghammer und Dr. Pogorzelski besprechen anlässlich des ASCO 2025 neue Ergebnisse zu Kopf-Hals-Tumoren. Besonders im Fokus stehen zwei Phase-III-Studien (KEYNOTE-689 und NIVOPOSTOP), die die Rolle von Immuntherapie im kurativen Setting untersuchten. Weiterhin erörtern die Experten die Rolle von Biomarkern, bispezifische Antikörper, und die Umsetzung der Ergebnisse in die Praxis.
Dr. Michael Pogorzelski(Essen) im Interview – DKK 2026
Die KEYNOTE-689-Studiemarkiert einen wichtigen Schritt in der Behandlung lokal fortgeschrittener Kopf-Hals-Tumoren. Am Rande desdiesjährigen Deutschen Krebskongressesstellt der Experte die Studie vor und erklärt, für wen dieperioperative Immuntherapieinfrage kommt. Außerdem gibt einen Einblick in die praktische Umsetzung.
Prof. Dr. Andreas Dietz (Leipzig) im Interview – DKK 2026
Durch den Einzug der peri-operativen Immuntherapie wird die Interdisziplinarität bei Kopf-Hals-Tumoren immer wichtiger. Im Interview bespricht Prof. Dietz diese Entwicklung, sowie die Chancen und Risiken der neoadjuvanten Behandlung. Außerdem erörtert der Experte die neu zugelassene PD1-Inhibitor-Therapie beim Nasopharynxkarzinom.
Dr. Suchan spricht über neue Therapieoptionen des HNSCC. Erstmals steht ein Immuncheckpoint-Inhibitor für einen kurativen Behandlungsansatz von fortgeschrittenen HNSCC zur Verfügung. Der Experte geht ausführlich auf die Daten der zulassungsrelevanten Studie KEYNOTE-689 ein und gibt einen Ausblick auf weitere relevante Studien.
PD Dr. Konrad Klinghammer (Berlin) im Interview – AIO 2025
Im Rahmen des Herbstkongresses der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) 2025 diskutiert der Experte innovative Therapiekonzepte bei Kopf-Hals-Karzinomen. Im Fokus stehen die Phase-III-Studien KEYNOTE-689 und NIVOPOSTOP, die neue Perspektiven in der neoadjuvanten und adjuvantenBehandlung eröffnen. Zudem gibt der Experte einen Ausblick auf laufende Phase-III-Studien im palliativen Setting.
PD Dr. Konrad Klinghammer im Interview – ASCO Annual Meeting 2024
PD Dr. Klinghammer berichtet im Interview über die ASCO-Highlights bei Kopf-Hals-Tumoren. Darunter eine Phase-III-Studie zum Stellenwert der Chemotherapie in der palliativen Zweitlinientherapie, eine laufende Phase-I/II-Studie mit einem neuen bispezifischen Antikörper in Kombination mit Immuntherapie in der palliativen Erstlinie sowie neue Daten zur therapeutischen HPV-Impfung plus Immuntherapie.
PD Dr. Philipp Ivanyi (Hannover) im Interview – DKK 2024
Bei Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen (HNSCC) ist insbesondere bei der Gruppe von Patient*innen mit einem CPS zwischen 1 und 19 die Frage, ob CPI (Checkpoint-Inhibitor)-basiert oder gegen EGFR (epidermaler Wachstumsfaktorrezeptor) gerichtet behandelt werden sollte. Dr. Ivanyi erläutert hierzu die vorhandenen Daten und die wichtigen Kriterien für eine Therapieentscheidung.
Dr. Michael Pogorzelski (Essen) im Interview – DKK 2026
Der Experte erklärt, worauf Betroffene bei Kopf-Hals-Tumoren achten sollten. Die Früherkennungist entscheidend: Wer Auffälligkeiten im Mundraum oder am Hals bemerkt, sollte rasch eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Mit der richtigen Kombination aus Therapien – inklusive moderner Immuntherapie– stehen die Heilungschancen gut.
Prof. Dr. Andreas Dietz (Leipzig) im Interview – DKK 2026
Etwa jeder zweite Betroffene sogenannter Kopf-Hals-Tumore verstirbt an dieser Erkrankung, wie Prof. Dietz im Interview ausführt. Durch das neue Therapiekonzept der peri-operativen Immuntherapie bestehe aber nun viel Grund zur Zuversicht. Der Experte erläutert außerdem, welche Rolle Humane Papillomviren (HPV) bei der Entstehung dieser Krebsart spielen und wie eine Impfung davor schützen kann.
Interview mit PD Dr. Konrad Klinghammer (Berlin) für Betroffene – ASCO Annual Meeting 2024
Seitdem bekannt ist, dass ein Teil der Kopf-Hals-Tumoren durch eine Infektion mit bestimmten Arten Humaner Papiloma Viren (HPV) verursacht wird, werden viele Medikamente gegen HPV in klinischen Studien geprüft. Welche Strategie sich bisher als besonders vielversprechend erwies, erklärte PD Dr. Klinghammer im Interview.
Lokal fortgeschrittenes Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinom: Immuncheckpoint-Inhibition als Teil eines perioperativen Regimes verbesserte das ereignisfreie Überleben (EFS) bei PD-L1 CPS ≥ 1 vs. Standardtherapie – jetzt Daten entdecken.
Hier finden Sie Broschüren und Ratgeber zu Kopf-Hals-Tumoren: Schilddrüsenkrebs, Krebs im Rachen und Kehlkopf, Krebs im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich sowie Speiseröhrenkrebs.