Unter dem Begriff Weichteiltumoren werden Tumoren verschiedener Gewebe (Muskulatur, Fettgewebe, Bindegewebe, Nervengewebe) zusammengefasst. Sie können an nahezu jeder Stelle des menschlichen Körpers auftreten. Die überwiegende Mehrheit der Weichteiltumoren ist gutartig (benigne). Die bösartigen, sehr seltenen Weichteiltumoren werden als Weichteilsarkome (Weichgewebssarkome oder maligne Weichteiltumoren) bezeichnet. Hier finden Sie Informationen zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapie des Weichteiltumors, sowie Interviews und Nachrichten zum Thema.
Weichgewebssarkome sind sehr seltene Tumoren. Sie machen nur etwa 2% aller Krebsneuerkrankungen im Erwachsenenalter in Deutschland aus. Hier finden Sie wichtige Informationen zur Häufigkeit des Weichteiltumors.
Über die Ursachen von Weichteilsarkomen besteht bisher noch weitgehend Unklarheit. Es existieren jedoch mögliche Risikofaktoren. Hier erfahren Sie mehr.
Sie selbst können auf erste Anzeichen achten: Das häufigste erste Symptom eines Weichteilsarkoms ist eine Schwellung! Hier finden Sie wichtige Informationen.
Besteht der Verdachte auf einen Weichteiltumor, stehen dem Arzt verschiedene Diagnoseverfahren zur Verfügung. Hier finden Sie Infos über alle Methoden.
Die Therapie der Weichteilsarkome wird in dafür spezialisierten Zentren durchgeführt. Es werden einzeln oder in Kombination die verschiedenen Therapieverfahren Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie eingesetzt. Hier finden Sie wichtige Informationen zu den Behandlungsmöglichkeiten.
Reha und Nachsorge haben zum Ziel, ein Wiederauftreten eines Weichteiltumors zu verhindern und Begleiterscheinungen zu lindern. Hier finden Sie wichtige Informationen.
Prof. Dr. med. Maya Niethard (Regensburg) im Gespräch – Sarkomkonferenz 2026
DieTumororthopädinberichtet von den positiven Eindrücken und Impulsen, die sie auf der Sarkomkonferenz 2026 in Berlin sammeln konnte, und fasst die wichtigsten Punkte ihrer Präsentation zu den Therapieoptionenbei TGCT/PVNSzusammen.
Prof. Dr. med. Maya Niethard (Regensburg) im Gespräch – Sarkomkonferenz 2026
Auf der Sarkomkonferenz 2026 in Berlin gab es laut Prof. Maya Niethardspannende Neuigkeiten für Patient*innen mit tenosynovialen Riesenzelltumoren (TGCT): Seit einige Monaten gibt es für TGCT, die Beschwerden verursachen, aber nicht gut mit einer Operation zu behandeln sind, die Möglichkeit einer Therapie, die als Kapseleingenommen wird.
Wenn Merkmale für ein hohes Risiko vorliegen, kann sich offenbar eine Chemotherapie zur Erhaltung lohnen. Sie verbessert die langfristigen Überlebenschancen.