Einmal im Jahr treffen sich Expertinnen und Experten aus der Uroonkologie in San Francisco zum Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU Kongress). Den Teilnehmern bietet der Kongress die Gelegenheit zum interdisziplinären und wissenschaftlichen Austausch. Präsentiert werden ausgewählte Highlight-Studien zum Prostata- und Harnblasenkarzinom und weiteren urologischen Entitäten.
Das Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU) findet in diesem Jahr erneut in San Francisco/USA statt. Internationale Expert*innen versammeln sich unter dem Leitmotiv „Patient-Centered Care: From Discovery to Delivery”, um über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Diagnostik und Therapie urologischer Tumoren zu diskutieren.
Das ONKO-INTERNETPORTAL berichtet hier über die auf dem Kongress präsentierten Daten und ihre klinische Relevanz.
Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München) im Interview – ASCO-GU 2026
Welche Neuigkeiten gibt es zur Therapiedes muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms– und wie gelingt die Therapiesteuerung?Der Experte ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und diskutiert, welche Rolle zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) und Tumor-DNA im Urin künftig bei der Therapiesteuerungspielen könnten.
Prof. Dr. Hubert Kübler (Würzburg) im Interview – ASCO-GU 2026
Die Therapie des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms befindet sich im Wandel. Der Experte gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Behandlung und berichtet über aktuelleDaten zur perioperativen Systemtherapie. Im Mittelpunkt stehen die Phase-III-Studien KEYNOTE-905/EV-303 und KEYNOTE-B15/EV-304und deren Bedeutung die klinische Praxis.
Prof. Dr. Axel Merseburger (Lübeck) im Interview – ASCO GU 2026
Prof. Merseburgerberichtet von wichtigen neuen Daten zur Behandlung des Prostatakarzinomsauf dem diesjährigen Symposium in San Francisco. Finale Daten der PEACE-3-Studie, Lebensqualität in der PSMAddition-Studie und ein viel versprechender neuer T-Zell Engager in einer frühen Studie sind seine Themen.
Prof. Dr. Viktor Grünwald (Essen) im Interview – ASCO-GU 2026
Beim diesjährigen ASCO-GU lag der Fokus beimNierenzellkarzinom (RCC) auf denaktuellen Entwicklungen in der adjuvanten Therapieund auf neuen Kombinationstherapien beim fortgeschrittenen/metastasierten RCC. Im Interview präsentiertder Experte aktuelle Studiendaten und diskutiert besonders den Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren und neuartigen Substanzen wie dieHIF-Hemmer.
PD Dr. Stefanie Zschäbitz (Heidelberg) im Interview – ASCO-GU 2026
Im RCC wird ein neuer oraler Wirkstoff in Kombination mit bestehenden Therapien untersucht. Dr. Zschäbitz erläutert die Ergebnisse zweier aktueller Studien, die diesen HIF-2α-Inhibitor in der adjuvanten bzw. metastasierten Situation erforschten. Die Expertin geht auf PFS-und OS-Ergebnisse ein, und bespricht mögliche Nebenwirkungen.
Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München) im Interview – ASCO-GU 2026
Die Therapie des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms ist im Wandel. Der Expertegibt einen Überblick über neue Entwicklungen sowie die Bedeutung von Tumor-DNAzur Therapiesteuerung.Dabei betont er, dass die Individualisierung undPersonalisierungder Therapie auch künftig eine zentrale Rolle spielen werden, um die Behandlung der Betroffenenweiter zu verbessern.
PD Dr. Stefanie Zschäbitz (Heidelberg) im Interview – ASCO-GU 2026
In der Therapie des Nierenzellkarzinoms wird derzeit ein sogenannter HIF-2α-Inhibitor untersucht. Dr. Zschäbitz bespricht im Interview zwei aktuelle Studien, die diesen oral eingenommenen Wirkstoff in Kombination mit anderen, bereits zugelassenen Medikamenten testeten und vielversprechende Ergebnisse zeigten.
Ergebnisse der KEYNOTE-B15/EV-304-Studie – ASCO-GU 2026
Die Phase-III-Studie KEYNOTE-B15/EV-304 zeigte, dass perioperatives Enfortumab Vedotin + Pembrolizumab auch bei Cisplatin-geeigneten Patient:innen mit muskelinvasivem Blasenkarzinom gegenüber einer neoadjuvanten Cisplatin-basierten Chemotherapie zu besseren klinischen Ergebnissen führt. Die Daten sprechen dafür, dass diese Kombination künftig eine neue perioperative Behandlungsoption darstellen könnte.
Erste klinische Daten aus einer Phase-I-Studie zeigen eine vielversprechende antitumorale Aktivität des PSMA-gerichteten bispezifischen T-Zell-Engagers VIR-5500 bei stark vorbehandelten Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC). Das Sicherheitsprofil erwies sich dabei insgesamt als günstig.
Ergebnisse der LITESPARK-022-Studie – ASCO-GU 2026
In der Phase-III-Studie LITESPARK-022 konnte die Kombination aus Pembrolizumab und Belzutifan die adjuvante Behandlung des klarzelligen Nierenzellkarzinoms (ccRCC) mit erhöhtem Rezidivrisiko nach Nephrektomie weiter verbessern. Die Ergebnisse sprechen für einen möglichen neuen adjuvanten Therapieansatz.
Einmal im Jahr treffen sich Expertinnen und Experten aus der Uroonkologie in San Francisco zum Genitourinary Cancers Symposium der American Society of Clinical Oncology (ASCO-GU Kongress). Den Teilnehmern bietet der Kongress die Gelegenheit zum interdisziplinären und wissenschaftlichen Austausch. Präsentiert werden ausgewählte Highlight-Studien zum Prostata- und Harnblasenkarzinom und weiteren urologischen Entitäten.