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Früherkennung bei Lungenkrebs: Neues Screening-Programm soll Heilungschancen erhöhen
Tumore der Lunge werden oft erst im späten Stadium erkannt, wenn die Aussichten auf Heilung schlecht sind. Für aktive und ehemalige Rauchende wurde nun ein neues Screening-Programm eingeführt, das Lungenkrebs früher erkennen und so die Prognose der Betroffenen verbessern soll.
Wie Dr. Morgenroth im Interview erklärt, umfasst die Zielgruppe langjährig stark Rauchende zwischen 50 und 75 Jahren. Ärztinnen und Ärzte werden dieser Zielgruppe das freiwillige Screening nahelegen, bei dem mittels Low-dose-Computertomographie (CT) Lungenkrebs im frühen Stadium detektiert werden kann.
Ein Gentest kann beim Lungenkarzinom über Leben und Tod entscheiden. Die Expertin erklärt, welche genetischen Veränderungen es gibt, warum Betroffene aktiv nachfragen sollten – und wie das Ergebnis die Wahl der richtigen Therapie entscheidend beeinflussen kann.
Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Halle) im Interview – DGP 2026
Die Diagnose Lungenkrebs trifft wie ein Schlag – doch die Medizin hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert. Der Experte erläutert, dass auch für diese Betroffenen wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen – mit deutlich verbesserten Überlebenschancenund guter Lebensqualität.
Prof. Dr. Christian Grohé (Berlin) im Interview – DGP 2026
Lungenkrebs betrifft längst nicht nur Raucher*innen – auch Nichtraucher*innen erkranken zunehmend. Was sollte nach einer Lungenkrebs-Diagnose getan werden? Eine Biomarkeranalyseist entscheidend, um die beste Behandlung zu finden und die Prognose– selbst in fortgeschrittenen Stadien – deutlich zu verbessern.