Prostatakrebs: Therapie vor der Operation – DKK 2026
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Prostatakrebs: Kann eine medikamentöse Therapie vor der OP die Heilungschancen verbessern?
Der Experte gibt beim Deutschen Krebskongress 2026 in Berlin einen Einblick in aktuelle Forschungsansätze zur Behandlung vor der Operation. Er erläutert, welche Rolle gezielte Therapien spielen können – und was das für Betroffene bedeutet.
Das Ziel der medikamentösen Therapie vor der Operation ist es, einen großen Tumor so weit zu verkleinern, dass der anschließende Eingriff erfolgreicher verläuft. Aktuell laufen mehrere klinische Studien, die unter anderem mithilfe genetischer Untersuchungen gezielt Risikogruppen identifizieren – mit dem Ziel, Betroffene künftig noch individueller behandeln zu können.
Im Gespräch: Prof. Dr. Peter Hammerer (Braunschweig)
Dr. C. Benedikt Westphalen (München) im Interview – DKK 2026
Obwohl Tumoren in den unterschiedlichsten Geweben des Körpers entstehen können, weisen sie teilweise die gleichen Veränderungen auf DNA- oder Zellebene auf. Sogenannte Tumor-agnostische Therapeutika zielen auf diese Veränderungen und können deshalb bei verschiedensten Krebsarten eingesetzt werden. Dr. Westphalen erläutert die Funktionsweise dieser Wirkstoffe und was dies für Betroffene bedeutet.