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„Positive Signale“ beim Magenkrebs: Biomarker-gesteuerte Therapien machen Fortschritte

Am Rande des Deutschen Krebs-Kongresses in Berlin gibt Prof. Sylvie Lorenzen einen Überblick zur Therapielandschaft bei Karzinom des Magens und gastroösophagealen Übergangs (gastric/gastroeosophageal junction, G/GEJ). So hätte die MATTERHORN-Studie [1] mit der Kombination Fluorouracil, Leucovorin, Oxaliplatin und Docetaxel (D-FLOT) einen neuen Behandlungsstandard für lokal fortgeschrittenes GC/GEJ-Karzinom gesetzt. Im metastasierten Stadium spielen Biomarker eine immer wichtigere Rolle, wie die Expertin ausführt: Die HERIZON-GEA-01-Studie [2] untersuchte etwa den bispezifischen Antikörper Zanidatamab mit Chemo- und Immuntherapie bei HER2-positivem Magenkarzinom. Auch eine kombinierte Therapie bei Vorliegen mehrerer relevanter Biomarker ist vorteilhaft, wie die ILLUSTRO-Studie [3] für Zolbetuximab und Nivolumab zeigen konnte.

Im Gespräch: Prof. Dr. Sylvie Lorenzen (München)

 

Literatur

[1] Janjigian YY, et al. N Engl Med. 2025;393(3):217-30
[2] Elimova E, et al. ASCO-GI Congress 2026, abstr. no. LBA285
[3] Klempner SJ, et al. Clin Cancer Res. 2023;29(19):3882-91

(mw)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 27.02.2026

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