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Diagnose Lungenkrebs: Wie bekommen Betroffene die beste Behandlung?
Wenn in der Lunge ein Tumor entdeckt wird, ist der erste Schock groß. Trotzdem ist es wichtig, sich auf Gespräche mit den behandelnden Ärztinnen/Ärzten vorzubereiten, um die bestmögliche Therapie zu erhalten. Prof. Thomas gibt Ratschläge, wie man als Betroffener an diese Unterredung herantreten sollte.
Um die beste verfügbare Versorgung zu gewährleisten, ist es zunächst wichtig, ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Lungenkrebszentrum aufzusuchen, so der Experte. Einen Freund oder Angehörigen als Vertrauensperson in die Gespräche mit Ärztinnen/Ärzten mitzubringen, kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Zusätzlich sollte man sich im Voraus Fragen zu Heilungschancen, Risiken und Nebenwirkungen überlegen, um eine umfassende Beratung sicherzustellen.
Im Gespräch: Prof. Dr. Michael Thomas (Heidelberg)
PD Dr. Akin Atmaca (Frankfurt am Main) im Patienteninterview – AIO 2025
Der Einsatz von personalisierten Therapien spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC). Im Gespräch erklärt Dr. Atmaca wie wichtig es ist, Treibermutationen frühzeitig zu diagnostizieren, um eine individualisierte NSCLC-Therapie zu ermöglichen. Gleichzeitig weist er auf den Bedarf von klinischen Studien hin, um offene Fragen beantworten zu können.
Es gibt verschiedene Arten von Bronchialkarzinomen. Besonders bösartig ist das sogenannte kleinzellige Lungenkarzinom. Da die überwiegende Mehrheit der Lungenkrebserkrankungen durch Rauchen ausgelöst wird, ist die wirksamste Vorbeugung, das Rauchen aufzugeben oder erst gar nicht damit anzufangen. Wir haben für Patienten, Angehörige und Interessierte Basisinformationen zu Symptomen, Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Lungenkrebs zusammengestellt.