EADO - Kongress der Europäischen Gesellschaft für Dermato-Onkologie
EADO - Kongress der Europäischen Gesellschaft für Dermato-Onkologie
Die EADO (European Association of Dermato-Oncology/Europäischen Gesellschaft für Dermato-Onkologie) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung, Koordinierung und Verbesserung klinischer und experimenteller Forschungsaktivitäten im Bereich Hautkrebs widmet – einschließlich primärer und sekundärer Prävention, Früherkennung und klinischer Diagnostik und Therapie.
Der EADO‑Kongress 2026 bringt führende Expertinnen und Experten der Dermato-Onkologie aus ganz Europa und darüber hinaus in Prag zusammen, um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und klinische Entwicklungen im Bereich Hautkrebs zu diskutieren. Als zentrale Plattform für Austausch und Weiterbildung bietet der Kongress ein vielfältiges Programm aus wissenschaftlichen Vorträgen, praxisnahen Sessions und Präsentationen aktueller Studien.
Hier berichtet das ONKO-INTERNETPORTAL über Highlights des EADO-Kongresses 2026.
Prof. Dr. Carola Berking (Erlangen) im Interview – EADO 2026
Neue Studiendaten zur Therapie des fortgeschrittenen bzw. metastasierten Melanoms: die Expertin berichtet über eine neue Fixdosis-Kombination, T-Zell-Rezeptor (TCR)-basierte Therapien wie ImmTACs und eine TCR-T-Zelltherapie, und mRNA-Vakzine. Außerdem geht es um die Verträglichkeit der unterschiedlichen Therapieoptionen.
Prof. Dr. Ulrike Leiter-Stöppke (Tübingen) im Interview – EADO 2026
Die Daten der C-POST-Studie zur adjuvanten Therapie des kutanen Plattenepithelkarzinoms (cSCC) mit einem PD-1-Inhibitor sind „herausragend gut“, so Prof. Leiter-Stöppke im Interview. Zudem liefert die Expertin einen spannenden Einblick in die neoadjuvante Therapie des cSCC. Beim Basalzellkarzinom (BCC) ging es vor allem um neue Therapieschemata für die Reinduktion.
Prof. Dr. Ralf Gutzmer (Minden) im Interview – EADO 2026
Die neuen Empfehlungen zur neoadjuvantenTherapie beim Melanommit Immuncheckpoint-Inhibitoren basieren auf den Ergebnissen der SWOG-S1801-Studie und NADINA-Studie. Im Interview beleuchtet Prof. Dr. Ralf Gutzmer diese detailliert und präsentiert zudeminnovative Phase-III-Studienzuradjuvanten Therapie des Melanoms.
Prof. Dr. Jessica Hassel (Heidelberg) im Interview – EADO 2026
Das Uveamelanomweist aufgrund seiner Lokalisation im Auge eine besondere Pathophysiologieauf, die Gegenstand neuer Studien ist. Im Interview bespricht Prof. Dr. Hassel zudem innovative diagnostischeAnsätze wie einAI-gestütztes PET/CT zur Verbesserung des Therapiemonitorings. Auch bei den Behandlungsmöglichkeiten im metastasierten Stadium gab es viele Neuerungen.
Prof. Dr. ChristofferGebhardt (Hamburg) im Interview – EADO 2026
Welche Biomarker sind in der Therapie des Melanoms bereits etabliert und welche neuen Ansätze werden künftig wichtig? Der Experte diskutiertGen- und Proteinexpressionssignaturensowie die Liquid Biopsy mit ctDNA und ihren Beitrag zu einer weiteren Personalisierung der Therapie.
Prof. Dr. Jessica Hassel (Heidelberg) im Patienteninterview – EADO 2026
Anlässlich des Europäischen Dermato-Onkologie-Kongresses in Prag präsentiert Prof. Dr. Jesscia Hassel neue Therapieansätze zur Behandlung des fortgeschrittenen Uveamelanoms, darunter eine zielgerichtete Therapie und eine innovative T-Zell-Therapie. Zudem bespricht die Expertin aktuelle Langezeitdaten zur Behandlung des metastasierten Uveamelanoms mit einem bispezifischen Fusionsprotein
Prof. Dr. Carola Berking (Erlangen) im Patienteninterview – EADO 2026
Gegen dasfortgeschrittene Melanom ist „die stärkste Waffe das eigene Immunsystem“, so Prof. Dr. Berking. Die Expertin erklärt, wie neue TherapieansätzeResistenzen gegen vorangegangene Therapien überwinden können. So werden T-Zell-Rezeptor (TCR)-basierte Therapien wie bispezifische Fusionsproteine oder die TCR-T-Zelltherapie, aber auch mRNA-Impfstoffezur Behandlung desmetastasierten Melanomsuntersucht.
Prof. Dr. Ralf Gutzmer (Minden) im Patienteninterview – EADO 2026
Die Stadieneinteilung beim Melanom erfolgt in Abhängigkeit von der Größe und Ausbreitung des Tumors. Spätestens ab dem Stadium IIB empfiehlt sich eine Zweitmeinung, so Prof. Dr. Gutzmer im Interview. Besonders empfehlenswert ist die Beratung in einem zertifizierten Hauttumorzentrum. Zudem können Selbsthilfegruppen umfangreiche praktische Beratungen, wie sozial-rechtliche Fragen, bieten.
Prof. Dr. ChristofferGebhardt (Hamburg) im Interview – EADO 2026
Welche Biomarker können heute schon helfen, ein Melanom besser zu erkennen und die passende Therapie zu planen? Der Experte erklärt etablierte Marker sowie neue Entwicklungen bei Gewebe- und Bluttests, mit denen sich die Behandlung künftig noch stärker an die Bedürfnisse der Betroffenen anpassen lässt.