Auch in diesem Jahr findet in Berlin und online der internationale Brustkrebskongress der European Society For Medical Oncology (ESMO) zur Weiterentwicklung der weltweiten Brustkrebsversorgung statt. Der Kongress vereint führende Expertinnen und Experten, Forschende und klinisch Tätige, um aktuelle Fortschritte zu beleuchten – von der Früherkennung über innovative Therapien bis zur langfristigen Nachsorge.
Im Mittelpunkt stehen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu Diagnostik‑ undBehandlungsstrategien sowie der internationale Austausch zu praktischen Erfahrungen, die zur zukünftigen Gestaltung der Brustkrebsversorgung beitragen.
Das ONKO-INTERNETPORTAL berichtet in Kürze hier über die aktuellen Studienund Themen, über die auf dem ESMO-Kongress Breast Cancer diskutiert wird.
Prof. Dr. Wolfgang Janni (Ulm)im Interview – ESMO Breast 2026
Was tun bei endokriner Resistenz unter AI + CDK4/6 im HR+, HER2-metastasierten Mammakarzinom? Prof. Janni bespricht die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und aktuelle Entwicklungen. Der Experte erklärt das Management von ESR1-Mutationen, neue orale SERDssowie ErgebnissederevERA- und SERENA‑6-Studien.
Prof. Dr. Peter Fasching (Erlangen) im Interview – ESMO Breast 2026
Der Experte ordnet im Interview die Rolle von CDK4/6‑Inhibitoren, eines neuen oralen SERDs und der adjuvanten endokrinen Therapie ein und bespricht Ergebnisse der relevanten Studien monarchE, NATALEE und lidERA. Dabei geht Prof. Fasching auf Nutzen, Nebenwirkungen und Lebensqualität sowie Langzeit-Ergebnisseein.
Prof. Dr. Rachel Würstlein (München) im Interview – ESMO Breast 2026
Im Interview bespricht die Expertin den Nutzen der digitalen Begleitung von Brustkrebspatient*innen im Alltag. Wie die digitale Erfassung vonPatient-Reported-Outcomesdas Therapiemanagementund die Lebensqualität von Patient*innenpotentiell verbessern kann, erläutert Prof. Dr. Würstlein im Interview. Die Ergebnisse der PreCycle-Studie liefern erste Antworten.
Prof. Dr. Frederik Marmé (Mannheim) im Interview – ESMO Breast 2026
Bereits beim ersten Verdacht einer Metastasierungist die Biomarker-Bestimmung von Relevanz. Im Interview erläutertProf. Marmédie Rolle von Biomarkern bei der Therapie des metastasierten Hormonrezeptor-positiven, HER2-negativenMammakarzinoms.Dabei geht es um Mutationen wie PIK3CA, ESR1 und BRCA1/2, aber auch um diagnostische Verfahren wie die Liquid Biopsy.
Prof. Dr. Wolfgang Janni (Ulm) im Patienteninterview – ESMO Breast 2026
Das Hormonrezeptor-positive (HR+), HER2-negative(HER2-) metastasierte Mammakarzinom wird standardmäßig mit einem CDK4/6-InhibitorundAromatase-Hemmer behandelt. Im weiteren Verlauf treten gegenüber dieser Therapie jedoch häufig Resistenzenauf. Dann wird ein Therapiewechselnotwendig: Im Interview bespricht Prof. Dr. Janni dieTherapie mitselektiven Östrogenrezeptor-Degradern (SERD).
Prof. Dr. Peter Fasching (Erlangen) im Interview – ESMO Breast 2026
Das Hormonrezeptor-positive Mammakarzinom stellt mit etwa 70% aller Fälle den Großteil der Brustkrebs-Unterformen dar. Eine Hormontherapiekann bei diesen Patientinnen das Rückfallrisiko senken. Im Interview erklärt Prof. Fasching, Oberarzt der Frauenklinik am Universitätsklinikum Erlangen wie diese Behandlung durch Hinzunahme weiterer Wirkstoffe noch effektiver wird.
Prof. Dr. Rachel Würstlein (München) im Patienteninterview – ESMO Breast 2026
Eine Erinnerungsmemo für die Tabletteneinnahmeauf dem Smartphone? Inzwischen ist dies Alltag. Im Interview bespricht Prof. Dr. Würstlein welche Vorteile die digitale Begleitung der Therapieund Nachsorgevon Brustkrebspatient*innen bietet. So können Appszusätzliche Informationenliefern, aber auch Unterstützung im Alltag schaffen.
Prof. Dr. Frederik Marmé (Mannheim) im Patienteninterview – ESMO Breast 2026
Zur Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms gibt es viele Therapiemöglichkeiten. Doch welche zielgerichtete Therapie eignet sich am besten? Dafür müssen Biomarkerbestimmt werden. Im Interview erklärt Prof. Dr. Marmé ausführlich, welche Biomarker es beim metastasierten Brustkrebs gibt, wie diese am besten getestet werden und welche Therapie die richtige ist.
Das State of the Art Meeting 2026 der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) Mammakarzinom findet am 14. März 2026 in Frankfurt/M. statt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Teilnahme online über einen Livestream. Das AGO-Meeting bietet einen umfassenden Überblick über den neuesten Stand der Forschung und Behandlung von Brustkrebs.
Das San Antonio Breast Cancer Symposium (SABCS) ist das jährlich im Dezember stattfindende Treffen von rund 7.500 Brustkrebsexpert*innen aus der ganzen Welt in San Antonio, Texas, USA. Präsentiert werden die Highlights aus der aktuellen Brustkrebsforschung zu Prävention, Diagnose und Therapie.