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Hormonrezeptor-positiver Brustkrebs: Verbesserte Hormontherapie verhindert Rückfälle

Das Hormonrezeptor-positive Mammakarzinom stellt mit etwa 70% aller Fälle den Großteil der Brustkrebs-Unterformen dar. Eine Hormontherapie kann bei diesen Patientinnen das Rückfallrisiko senken. Im Interview erklärt Prof. Fasching, Oberarzt der Frauenklinik am Universitätsklinikum Erlangen, wie diese Behandlung durch Hinzunahme weiterer Wirkstoffe noch effektiver wird. 

Sogenannte CDK4/6-Inhibitoren (Abemaciclib, Ribociclib) hemmen die Zellteilung und werden bei Hormonrezeptor-positivem Brustkrebs mit einer Hormontherapie kombiniert. Durch dieses „in die Zange nehmen“ von zwei Seiten, wird der Krebs effektiv bekämpft und ein erneutes Wachstum verhindert, wie Prof. Fasching ausführt. Nebenwirkungen, die unter dieser Behandlung auftreten, sind unter anderem Hitzewallungen und Haarausfall, diese wirken sich aber nach neuen Ergebnissen nicht stark auf die Lebensqualität der Betroffenen aus. 

Im Gespräch: Prof. Dr. Peter A. Fasching (Erlangen) 

 

(mw)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 20.05.2026

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