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Biomarker-basierte Therapien beim metastasierten Brustkrebs

Zur Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms gibt es viele Therapiemöglichkeiten. Doch welche zielgerichtete Therapie eignet sich am besten? Dafür müssen Biomarker bestimmt werden. Im Interview erklärt Prof. Dr. Marmé ausführlich, welche Biomarker es beim metastasierten Brustkrebs gibt, wie diese am besten getestet werden und welche Therapie die richtige ist.  

Die Biomarker-Landschaft beim metastasierten Mammakarzinom ist sehr komplex. Generell unterscheidet man zwischen genetischen Veränderungen, die nicht vererbbar sind (somatischen Mutationen) und jenen, die vererbbar sind (Keimbahnmutationen). Einige somatische Mutationen können bereits bei Therapiebeginn vorliegen wie z.B. die PIK3CA-Mutation, während andere erst im Laufe der Therapie entstehen, bspw. die ESR1-Mutation. Zu den Keimbahnmutationen bei Brustkrebs zählen u.a. BRCA1/2-Mutationen, die zusätzlich eine genetische Beratung erfordern. Je nach Vorliegen der unterschiedlichen Mutationen gibt es entsprechende Therapiemöglichkeiten. 

Im Gespräch: Prof. Dr. Frederik Marmé (Mannheim) 

 

(lv)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 19.05.2026

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