Vielversprechende Ergebnisse zur Behandlung von Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs
Prof. Dr. Florian Lordick (Leipzig) berichtet vom Europäischen Krebskongress 2025 über wichtige und praxisverändernde Erkenntnisse zur Behandlung von Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bei Patient*innen mit einem Magenkarzinom oder einem Tumor am Übergang von der Speiseröhre zum Magen, der noch nicht metastasiert ist, ist eine Operation häufig möglich. Um die Behandlung zu verbessern, wird eine Chemotherapie rund um die Operation durchgeführt, um die Überlebenschancen zu erhöhen. Die Ergebnisse der sogenannten MATTERHORN-Studie zeigen, dass Patient*innen, die zusätzlich zur Chemotherapie eine Immuntherapie erhielten, bessere Überlebenschancen hatten [1]. Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs, der oft sehr aggressiv verläuft, wurden erste Ergebnisse zu sogenannten KRAS-Inhibitoren präsentiert. Diese zeigen, dass die Erkrankung bei bestimmten genetischen Veränderungen stabilisiert oder der Tumor verkleinert werden kann. Erfahren Sie mehr im Video-Interview!
Im Gespräch: Prof. Dr. Florian Lordick (Leipzig)
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Zuletzt aufgerufen am: 18.06.2026 15:06

