Nach einer Brustkrebs-Erkrankung: Therapiepause ermöglicht Schwangerschaft
Vor kurzem fand der Europäische Krebskongress (ESMO) 2025 in Berlin statt. Frau Prof. Dr. Rachel Würstlein berichtet im Interview von den Ergebnissen der POSITIVE-Studie [1]. An dieser Untersuchung nahmen Patientinnen teil, die nach einer überstandenen Brustkrebs-Erkrankung weiterhin antihormonelle Präparate einnahmen, um eine Rückkehr des Tumors zu verhindern. Um eine Schwangerschaft zu ermöglichen, pausierten die Teilnehmerinnen die antihormonelle Therapie für höchstens zwei Jahre; die aktuellen Daten zeigen nun, dass diese Therapiepause keine negativen Auswirkungen für die betreffenden Frauen oder ihre Kinder hatte.
Im Gespräch: Prof. Dr. Rachel Würstlein (München)
Literatur
[1] Peccatori FA, et al. ESMO 2025, abstr. LBA12
Zuletzt aufgerufen am: 23.01.2026 17:04

